Harzer Grenzweg

Der Harzer Grenzweg verbindet auf einmalige Weise die Kultur, Geschichte und Natur des Harzes. Er verläuft größtenteils auf kleinen Grenzpfaden oder dem ehemaligen "Kolonnenweg" entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Er durchquert den Harz auf einer teilweise anspruchsvollen und abwechslungsreichen Route zwischen dem Großen Fallstein im Norden und dem Grenzlandmuseum Tettenborn im Süden. Deutsche Zeitgeschichte wird auf rund 100 Kilometern erlebbar. Die Strecke verläuft durch das Tal der Ecker, entlang der Eckertalsperre, über den Brocken, zum Grenzeröffnungsgedenkstein zwischen Elend und Braunlage. Dann geht es weiter zum Grenzlandmuseum in Sorge über dem Ring der Erinnerungen bei Benneckenstein nach Walkenried, wo das beeindruckende Zisterzienserkloser besucht werden kann. Im Verlauf beeindruckt die Natur mit Gebirgsbächen, Bergfichtenwälder, Mooren und Felsbiotopen und selbstverständlich fantastischen Ausblicken auf die Harzer Bergwelt.

Foto: © Nickel van Duijvenboden, Wikimedia Commons

Der Weg wurde komplett mit einer neuen Beschilderung versehen. Der Hauptweg wird mit einem grünen "G" markiert, während das gelbfarbene "G" für die Wege zu den Denkmälern und Sehenswürdigkeiten steht. Weitere Informationstafeln informieren über schützenswerte Biotope. Lokale Wanderreiseveranstalter verfügen über die Ortskenntnisse und das Wissen, damit die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.  Verschiedene Angebote erhalten Sie beispielsweise unter www.wandern-im-harz.de