Fastenwandern im Harz

Fastenwandern ist keine Quälerei. Vielmehr bedeutet es ein Zurückfinden zu sich selbst in herrlicher Natur. Viele denken, dass Fasten Hungern bedeutet. Das ist es jedoch nicht. Es handelt sich dabei um eine ganzheitliche Methode der Gesundheitsvorsorge. Der Bewegungsapparat, der Kreislauf und das Herz werden entlastet, der Stoffwechsel aktiviert, eingelagerte Giftstoffe ausgeschieden und ganz nebenbei einige überflüssige Pfunde abgebaut.

Das Fasten führt auch zu einer Erhöhung der Selbstheilungskräfte des Organismus. So wird es häufig als Therapie bei Verdauungsproblemen, Erkrankungen der Haut, bei chronischer Migräne und zur Senkung der Blutfette und des Bluthochdrucks empfohlen. Fasten bedeutet aber gleichzeitig auch, zur Ruhe zu kommen, sich auf die wahren Bedürfnisse zu besinnen sowie Abstand zu vielen Problemen des Alltags zu gewinnen.

In den meisten Fällen wird nach der Methode von Dr. Buchinger gefastet. Dabei wird mit einem Entlastungstag begonnen, an dem man nur leichte Kost (z. B. Obst und Gemüse) verzehrt. An den anschließenden Fastentagen (mindestens fünf) wird nur getrunken: Obst- und Gemüsesäfte, Wasser, Kräutertees sowie Gemüsebrühe. Während dieser Phase sind tägliche Bewegung, Wellnessanwendungen sowie Entspannungsübungen wichtig.

Auf die Fastentage folgen die Aufbautage, in denen die Nahrungsaufnahme wieder stufenweise gesteigert wird.  Man beginnt z. B. mit einem gedünsteten Apfel oder püriertem Essen, um die Verdauungsorgane wieder anzukurbeln und das bewusste Essen zu üben.

Ein bekannter Anbieter von Fastenwandern im Harz ist das Naturkost-Hotel in Bad Grund (naturkost-hotel.de), das mehrere unterschiedliche Fastenkurse anbietet.